Ehrenamt als „leiser Motor“ gewürdigt
Mit dem „Tag des Ehrenamtes“ hat das Amt Malchin am Kummerower See am Mittwoch bereits zum neunten Mal engagierte Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet. Seit 2017 wurden damit insgesamt 148 Menschen aus dem Amtsbereich für ihren freiwilligen Einsatz geehrt.
Für den musikalischen Auftakt sorgte das Gitarrenensemble „Saitenreißer“ der kultur.schule. Mit Liedern wie „Livin’ on a Prayer“ von Jon Bon Jovi und „Skyfall“ von Adele begeisterten die Musiker das Publikum und erhielten viel Applaus.
Amtsvorsteher André Ebeling betonte in seiner Begrüßung die große Bedeutung des Ehrenamtes: „Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit ist das Ehrenamt hoch einzuschätzen.“ Die Peenestadt Neukalen war diesmal nicht vertreten und ehrt ihre Ehrenamtlichen am 6. Juni im Rahmen der Feierlichkeiten zum 745-jährigen Stadtjubiläum selbst.
Die Festrede hielt der stellvertretende Landrat Arne Kröger, der Landrat Thomas Müller vertrat. Er bezeichnete das Ehrenamt als „leisen Motor“, den man oft erst bemerke, wenn er fehle. Zugleich verwies er darauf, dass sich bundesweit rund 28,8 Millionen Menschen ehrenamtlich engagieren.
Geehrt wurden Bernd Wetzel aus Basedow für seinen Einsatz im Dorfleben, Sebastian Rehberg für die Seegemeinde Kummerow für sein Engagement beim Seeschwimmen, Mathias Abraham aus Faulenrost für die Pflege der Wege im Ort sowie David Oehlke aus Gielow für seine Arbeit im Sportverein und in der Gemeindepolitik.
Mehrere Auszeichnungen gingen nach Malchin. Geehrt wurden Jan Tessin für sein kulturelles und soziales Engagement, Brigitte Stübs vom FSV 1919 Malchin für 27 Jahre ehrenamtliche Vereinsarbeit sowie Sigmar Bakowski von Kicker 69 Malchin für seine jahrzehntelange Vorstandsarbeit.
Posthum wurde außerdem Andreas Mohrholz ausgezeichnet. Der frühere Bauhofleiter und langjährige Feuerwehrkamerad habe sich durch Verlässlichkeit, Pflichtbewusstsein und großen Einsatz für die Gemeinschaft verdient gemacht.
Ebenfalls geehrt wurde die Malchiner Babybörse, vertreten durch Elisabeth Schnepf-Frahm, Maria Milbrandt, Nicole Miethbauer und Anja Geschwandtner.
Die Veranstaltung machte erneut deutlich, wie wichtig ehrenamtliches Engagement für das gesellschaftliche Leben in den Gemeinden ist.
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