Neukalen startet ins ökologische Zeitalter
Erster Spatenstich für Photovoltaikanlage im Gewerbegebiet Nord
Was lange währt, wird endlich gut. Wäre es nach Bürgermeister Willi Voß gegangen – der gibt bekanntlich gerade bei wirtschaftlichen Belangen immer richtig Gas -, dann hätte der Bau der neuen Photovoltaikanlage in Neukalen schon im Jahre 2009 begonnen. Wenn, ja wenn nicht in der Zwischenzeit der Gesetzesgeber die Bedingungen für den Bau solcher Anlagen geändert hätte.
Planungen mussten angepasst werden und so gingen noch zwei Jahre ins Land, bis Stadtoberhaupt Voß und mit ihm der Projektleiter des bauausführenden Unternehmens, Ulrich Mertens von der Firma Beck Energy, am 24. Januar nun endlich den Spaten symbolträchtig in den Neukalener Boden stechen konnten. Auf einer Fläche von fünf Hektar entsteht im Dreieck der Straßen nach Dargun und Altkalen in den nächsten Wochen eine Freiflächen-Photovoltaikanlage mit 12.760 Solarmodulen und einer Gesamtleistung von einem Megawatt. Die Anlage ist damit in der Lage den Jahresbedarf von 300 Haushalten abzudecken. Projektleiter Mertens hob beim ersten Spatenstich die „spitzenmäßige Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt Neukalen und der Verwaltung im Malchiner Rathaus hervor. Das sei durchaus nicht überall so, unterstrich der Projektleiter. Die künftige Anlage spült Neukalen eine Menge Geld ins Stadtsäckel. Neben jährlichen Pachteinnahmen von 3.000 Euro bleiben auch die Gewerbesteuern in der Stadt, freut sich der Bürgermeister. Mit dem Bau der Anlage ist das Neukalener Gewerbegebiet Nord nunmehr komplett ausgelastet.
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